Kosten und Nutzen

Wie bei den meisten Dingen im Leben gilt es auch bei einem berufsbegleitenden Studium im Vorfeld, die Kosten und Nutzen abzuwägen. So sollte man sich selbst fragen, ob man der Belastung gewachsen ist, ob das Studium dem Erreichen der beruflichen Ziele dient und ob der Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zum Nutzen steht. Obwohl dies jeder individuell beantworten muss, lässt sich allgemein sagen, dass sich ein Studium neben dem Beruf in der Regel lohnt.

Arbeitnehmer, die an einem berufsbegleitenden Studium teilnehmen und nach Feierabend büffeln, haben die volle Anerkennung ihres Arbeitgebers, schließlich kostet ein Fern- oder Abendstudium viel Energie und erfordert zudem ein Höchstmaß an Disziplin und Durchhaltevermögen. Personalchefs wissen diese Eigenschaften sehr zu schätzen und belohnen erfolgreiche Absolventen häufig mit einer satten Bonuszahlung, einer langersehnten Beförderung oder einer lukrativen Gehaltserhöhung.

Für gewöhnlich geht die Kosten-Nutzen-Rechnung also vollkommen auf, denn das freiwillige Engagement im Rahmen einer nebenberuflichen Weiterbildung wird von den Arbeitgebern für gewöhnlich hoch honoriert. Dies ist aber nur der Fall, wenn die durch das Studium erworbenen Kenntnisse dem Unternehmen auch tatsächlich zugute kommen. Kaufmännische Angestellte, die im Zuge eines Abendstudiums die verschiedenen Techniken der Acryl-Malerei erlernen möchten, sollten also eher nicht auf die Unterstützung des Arbeitgebers zählen. Handelt es sich jedoch um berufsspezifische Inhalte, die durch das Studium neben dem Beruf vermittelt werden, profitiert auch das Unternehmen von dieser Weiterbildung und unterstützt diese nicht selten finanziell.

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